Prag – Tag 6 – Die Abreise

Heute ist der letzte Tag meiner Prag Reise gekommen. Da mein Bus zurück nach München erst um 16:20 Uhr geht, kann ich den Tag noch gut nutzen.

Mein heutiges Ziel ist der Vyšehrad (Prager Hochburg), da er in unmittelbarer Nähe meiner Ferienwohnung liegt. Der Vyšehrad ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen. Er liegt südlich der Prager Neustadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau erhebt. Als zweite Prager Burg des Adelsgeschlechts der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt. Innerhalb der Burg befinden sich die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.

Zuerst geht es mal die Přemyslova sehr steil nach oben. In der Vratislavova angekommen geht es dann nur mehr steil bergauf. Bald erreiche ich das Cihelná brána, das Ziegeltor, durch das ich in die Festung gelange.

Es geht weiter nach oben und nach kurzer Zeit erreiche ich den Friedhof, der sich um die St.-Peter-und-Paul-Kirche erstreckt. Ich schlendere über den Friedhof bis zum anderen Ende und stehe nach Verlassen des Friedhofs vor dem Hauptportal der St.-Peter-und-Paul-Kirche.

Vor der Besichtigung der Kirche mache ich noch einen kleinen Abstecher zur Festungsmauer, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Prager Burg hat.

Für die Besichtigung der Kirche möchte man gerne Eintrittsgeld, nach Vorzeigen meines Behindertenausweises erhalte ich freien Zutritt. Sehr freundlich. Die Kirche ist von aussen wie von innen beeindruckend. Die bemalten Wände der Kirche wirken wie tapeziert. Es ist für mich auf schöne Weise ungewöhnlich.

Nach der Besichtigung der Kirche erkunde ich die weitläufige Festungsanlage, in deren Parks sich riesige Statuen befinden. Auch der Blick von den Festungsmauern hinab über die steilen Hänge zur Moldau ist atemberaubend schön. Die Bauherren der früheren Zeit haben auch schon gewußt, wo die schönsten Plätze für ihre Burgen und Kirchen sind.

Meine Tour beschließe ich mit einem Rundgang durch den Park. Es ist  bereits 12 Uhr, Zeit für ein Mittagessen, das ich ein einem kleinen chinesischen Lokal einnehme. Das Curryhuhn mit Reis schmeckt mir gut. Danach gehe ich zurück in die Wohnung, um  meine Sachen zu packen. Mit der Tram fahre ich  zum Hauptbahnhof. Der Doppeldeckerbus kommt mit zehn Minuten Verspätung und ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. In München haben wir dann eine Verspätung von einer halben Stunde, aber was solls, ich bin glücklich und gut wieder daheim angekommen.

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