Reisen mit Bus und Bahn #4

Meine vierte Reise mit Bus und Bahn führt mich nach Regensburg. Regensburg ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz mit Sitz der Regierung der Oberpfalz wie auch des Landrats des Landkreises Regensburg und eine kreisfreie Stadt in Ostbayern. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe.

Die Anreise macht viel Spaß. Ich starte mit dem Bus 263, in Dornach wechsle ich in die S2 und vom Hauptbahnhof München gehts mit dem Regio Express nach Regensburg. Verträumt schaue ich aus dem Fenster des Zuges auf die vorbeiziehende Landschaft. Ein sehr tief fliegendes Flugzeug kündet von der Nähe des Flughafens im Erdinger Moos. Freising, Moosburg, Landshut, interessant das alles einmal aus der Sicht des Zuges zu sehen. Werde ich einmal die Isar sehen, wo kreuzen wir die Autobahn? Ich denke viel über den Streckenverlauf nach und beschließe, ihn daheim mit Google Earth nachzuvollziehen. Nach ca. 1,5 Stunden erreicht der Zug den Hauptbahnhof von Regensburg. Er fährt weiter nach Nürnberg. Das wäre doch auch einmal eine Reise wert?

Der Hauptbahnhof in Regensburg liegt sehr zentral. Ich folge der Maximilianstraße durch einen Park, beim Park-Hotel Maximilian geht es weiter in der Fußgängerzone bis zum Dom St. Peter. Als ich diesen betrete, beginnt gerade die Mittagsandacht mit Orgelmusik. Leider ist die Orgel defekt und ein sehr hoher Ton pfeift ständig. Der Pfarrer entschuldigt sich dafür, ich verlasse aber nach einiger Zeit den Dom, da ich denke, ich habe einen Tinitus.

Ich strebe meinem Ziel zu, der historischen Wurstküche an der steinernen Brücke. Es ist überfüllt, aber mit Glück ergattere ich noch einen Platz. Sechs Bratwürstel mit Sauerkraut, ein Brötchen und ein Radler mit 0,4 Liter für 14,10 Euro. Naja, ist halt eine Touristenattraktion. Trotzdem genieße ich den Platz mit Blick auf die Donau. Ich denke über den Strom nach, an dessen Ufern ich in Wien aufgewachsen bin. Nach dem Mahl macht sich Müdigkeit breit und ich setze mich ein paar Schritte entfernt auf eine der Bänke am Donauufer und genieße den beginnenden Nachmittag.

Jetzt muss ich mir überlegen, welchen Zug ich zurück nehme. Ich entschließe mich für den Alex um 15:46 Uhr. Alte Waggons, aber tolles Ambiente. Benötigt die gleiche Zeit zurück wie der Regio hin und so bin ich um viertel nach sechs wieder daheim. Es war ein schöner Tag und ich bin sehr glücklich mit dem Erlebten.

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