Der Drauradweg – Tag 4 – Von Spittal nach Villach

Nun sollte es weitergehen entlang der Drau, nämlich nach Villach. So packte ich meine Sachen in der Hacienda Mexicana nach zwei Nächten wieder aufs Rad und los ging es. Mit Spittal verließ ich das Obere Drautal und fuhr nun im Unteren Drautal weiter. Bald lag Spittal hinter mir und der Weg führte entlang der Drau. Bei Paternion führte der Radweg über eine Brücke über den Fluss und es ging nun am Südufer entlang.

Bei Feistritz legte ich eine kleine Pause an einem schönen Rastplatz ein und machte ein Selfie, indem ich mit der Nikon-App WMU am Tablet die Kamera über WLAN fernsteuerte. Vorher hatte ich sie auf den Tisch gestellt und ausgerichtet. Wozu hat man denn die Sachen? Ich hätte natürlich auch jemand fragen können, ob er ein Bild von mir macht. 😉

Durch die Staustufen wird die Drau ab hier langsam breiter und träger. Sie hat die Jugendlichkeit und Wildheit ihres ersten Abschnittes verloren, und doch ist es schön zu sehen, wie sich der Fluß verändert. Bei Töplitsch wechselt der Radweg wieder ans Nordufer, kurz zuvor entdeckte ich eine technisch wie optisch sehr schöne neue Fußgängerbrücke über die Drau zum Bahnhof Puch bei Villach. Die Brücke ist so neu, dass sie noch nicht mal bei Google Maps zu finden ist.

Langsam näherte ich mich Villach, vorbei am riesigen Chemiewerk Omya, wo Kalk zur Herstellung von Düngemittel und andere Dingen abgebaut wird. Auf dem beeindruckend weiträumigen Gelände standen viele Eisenbahnwaggons und warteten auf ihre Beladung. Die Ankunft in Villach war sehr schön, der Uferweg sehr gepflegt. Ich überquerte auf der Bahnhofstraße die Drau und landte mitten in der Fußgängerzone und Innenstadt von Villach. Die gebuchte Unterkunft lag nur zwei Straßen entfernt. Es war die teuerste Übernachtung dieser Reise, aber das Hotel war es rundum wert.

Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch die Fußgängerzone und besichtigte das Wahrzeichen von Villach, die Stadtpfarrkirche St. Jakob.

 

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