Der Drauradweg – Tag 3 – rund um den Millstätter See

Am Sonntag stand die Umrundung des Millstätter Sees auf dem Programm. Nachdem ich 2006 schon um den Ossiacher See und den Wörther See geradelt war, wollte ich nun auch den zweigrößten und mit 141 Metern tiefsten der Kärtner Seen umrunden. Außerdem war ich im Ort Seeboden als Kind einmal drei Wochen im Sommerlager.

Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg. Ohne schwere Packtaschen unterwegs fiel der Anstieg vom Ausgangsort Spittal zum See entlang der viel befahrenen Bundesstraße nur halb so schwer. Seeboden erreichte ich im noch morgendlichen Licht über dem See. Ich entschloß mich erst kurz vor der Ortschaft, den See im Uhrzeigersinn zu umrunden. Die Überlegung war, später in der Mittagshitze am schattigeren Südufer zu fahren.

Der Weg läuft mehr oder weniger entlang des Seeufers, obwohl es hier, wie auch an den anderen Kärtner Seen, sehr viele Privatgrundstücke direkt am See und nur wenige öffentliche Zugänge gibt. Da der Weg aber erhöht über dem See liegt, hat man meist einen schönen Blick.

Kurz vor Döbriach, am Ostende des Sees, war die Wegkennzeichnung für mich etwas unverständlich und ich folgte irrtümlich dem falschen Weg (beide R2B bezeichnet). Der hätte mich direkt nach Villach gebracht, aber da wollte ich ja erst morgen hin. Nach ca. zwei Kilometern bemerkte ich meinen Fehler und kehrte wieder um.

Landstraße L39 hinter Döbriach

Am Ende von Döbriach übersah ich leider wieder eine Abzweigung. In der ersten Serpentine, schon weit über dem See, dachte ich mir, dass ich hier wohl nicht richtig sein könne.

Waldgeißbart

In der Serpentine gab es einen kleinen Parkplatz, wo ich anhalten kommte, um das Navi zu befragen. Zum Glück führte von hier ein Forstweg in die richtige Richtung zum Seeuferweg zurück, so dass ich nicht die Straße zurückfahren musste. So hatte ich meine erste Bergetappe hinter mir.

Derer kamen am steilen, fast unbewohnten Südufer noch viele. Ich habe einige Radler schieben gesehen. Dadurch, dass das Südufer fast unbewohnt ist, ist die Natur, es sind hier riesige Laubmischwälder vorhanden, beeindruckend schön. Es gibt  zum Beispiel den Waldgeißbart zu bestaunen. Was man so alles lernt unterwegs, wenn man nur die Schilder am Wegesrand auch einmal liest.

Gegenüber von Millstadt legte ich eine längere Pause ein und verzehrte am Seeufer meinen mitgebrachten Proviant.

Zurück in Seeboden folgte ich wieder der Bundesstraße Richtung Spittal. Jetzt ging es nur bergab, so hatte sich der Anstieg am Morgen doch gelohnt. Mit 40 Kilometern auf dem Tacho war die heutige eine etwas kürzere Tour.

 

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