Prag II – 8.4. – Anreise

Nach sieben Monaten bin ich im April ein zweites Mal nach Prag gereist. Ich habe mich in die Stadt verliebt. Sie hat ein unglaubliches Flair und eine bezaubernde Atmosphäre, wunderschöne Architektur und viel Kulturelles zu bieten.

Die Anreise mit dem FlixBus ab München ZOB, 10 Uhr, war abwechslungsreich. Den ersten Stau hatten wir schon in München, weil der Petueltunnel gesperrt war. Der nächste Stau vor Garching wegen einem Unfall auf der Autobahn, damit war schon knapp eine Stunde vergangen. Ich dachte gerade über eine Bahnfahrt nach Prag nach, aber die 17,90 € für den FlixBus nach Prag sind halt unschlagbar. Wenn das so weitergehen würde, wären wir locker erst Mitternacht in Prag.

In Pfaffenhofen war Fahrerwechsel. Die Raucher sind sofort ins Freie gestürzt, um ihren Lungen was Gutes zu tun. Einer kam dann noch auf die Idee, sich bei McDonalds nebenan einen Burger zu holen. Als wir abfuhren, sah ich ihn dem Bus hinterherwinken. Nach einiger Zeit sah ich auf meinem Navi nach und fand meine Vermutung bestätigt: Wir schlichen mit 70 km/h über die Autobahn. Der Grund war bald klar, als der Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf den Pannenstreifen fuhr und sich vor uns ein PKW einparkte. Der andere Fahrer hatte den „vergessenen“ Fahrgast hinterhergebracht. Übergabe mitten auf der Autobahn. Wie im Spionage-Thriller.

Danach ging es wieder mit den gewohnten 100 km/h über die Autobahn Richtung Regensburg. An der tschechischen Grenze verzichtete der Fahrer auf die sonst übliche Pause und so hatten wir am Ende in Prag „nur“ eine Verspätung von etwas über einer halben Stunde.

Da ich mich in Prag nun schon einigermaßen auskenne, ging anschließend alles problemlos und ohne Stress von statten. Vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn Linie 5 bis zur Station Jiráskovo náměstí an der Moldau und dann noch zwei Stationen mit der gleich folgenden Linie 17 bis zur Haltestelle Výtoň, 350 Meter zu Fuß gelaufen und schon war ich am Ziel. Bevor ich die Wohnung im vierten Stock bezog, deckte ich mich noch in dem von einem Asiaten betriebenen MiniMarket auf der anderen Straßenseite mit Getränken ein. Der Laden hatte praktischerweise auch am Sonntag bis 21 Uhr geöffnet.

Nachdem ich meine Sachen halbwegs ausgepackt hatte und mir ein Willkommensbier gegönnt hatte, ging ich noch zu einem nahegelegenen Chinesen zum Abendessen. „Shanghai Hühnchen“, sehr lecker. Danach wurde es kein langer Abend mehr, kurz nach neun lag ich im Bett und glitt friedlich ins Reich der Träume.

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