Radtour von Passau nach Wien – Tag 3 (13.10.17)

Gut ausgeschlafen begebe ich mich in den Gastraum zum Frühstück und beginne zu verstehen, warum man das Zimmer schon gestern kassieren wollte. Die beiden anwesenden Damen sind des Deutschen kaum mächtig, aber man muss sagen, dass sie sehr bemüht sind.

Das Frühstück ist eher unterdurchschnittlich und seinen Preis nicht wert. So packe ich meine Taschen aufs Fahrrad und bin um 09:10 Uhr wieder „on the road“. Ich genieße die klare Morgenluft, die Sonne lacht schon vom Himmel und alles deutet auf einen wunderbaren Tag hin.

Da ich mein gestriges Tagesziel ja übertroffen hatte, kann ich es heute ruhiger angehen lassen. Ziel ist Persenbeug gegenüber von Ybbs am großen Donaukraftwerk.

Der Donauradweg verläuft immer wieder etwas abseits der Donau. Er führt an schönen Vierkanthöfen und gepflegten landwirtschaftlichen Flächen vorbei. Dann geht es wieder zurück an die Donau und am Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen gibt es eine große Radfahrstation, die aber zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen ist. Ich komme an einer Bahnstation vorbei mit dem Namen meines Nachbarortes daheim: Dornach. Außerdem gibt es einen schönen Eisenbahnviadukt am Weg sowie immer wieder schöne Plätze, die zu einer Rast einladen.

Ich erreiche Persenbeug sehr früh, finde auch eine schöne Wirtschaft mit Zimmern, aber es ist einfach zu früh am Tag. So konsultiere ich meinen Radreiseführer und entscheide mich, noch zehn Kilometer bis Marbach zu radeln und der Empfehlung des Radreiseführers für das Gasthaus „Zur schönen Wienerin“ zu folgen.

Die Wirtschaft ist leicht zu finden, sie liegt direkt am Donauradweg. Trotzdem wäre ich fast daran vorbeigefahren. Es wird mit 59 Euro für die Nacht meine bisher teuerste Unterkunft. Das Zimmer ist aber top, mit Blick auf die Donau, Fernseher (heute läuft meine Lieblingssendung „Der Bulle von Tölz“), WLAN  und einem sehr schönen Badezimmer.

Vor dem Fernsehabend esse ich noch im Gasthaus zu Abend. Wiener Backfleisch, Rindfleisch mit Senf und Meerrettich bestrichen und dann paniert. Es schmeckt ausgezeichnet und am dritten Tag meiner Tour kann ich mir ja auch mal was gönnen. Mit einem Kilometerstand von 198 km waren es heute ja auch wieder 66 Kilometer.

Dieser Beitrag wurde unter Radfahren abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.