Rund um den Walchensee

Da heute so ein traumhaftes Wetter war, hab ich die nächste Seeumrundung in Angriff genommen. Solche Tage darf man nicht einfach vergehen lassen, da muss man raus in die Natur, nach dem langen Winter. Mit 28 km war es meine bisher größte Runde mit dem neuen Rad. Einmal hatte ich kurz den falschen Weg genommen und einen kleinen Berg erklommen, sonst wären es „nur“ 26 km gewesen.

Das Auto habe ich gleich nach erreichen des Walchensees in Urfeld abgestellt. Auf einem Gratisparkplatz. Sowas gibt es hier tatsächlich! Sogar mehrere davon. Von hier ging es erstmal auf der B11 in Richtung dem Ort Walchensee. Wenig Verkehr, fast nur Motorräder. Die sind hier häufig unterwegs wegen der „Rennstrecke“ vom Kochelsee hier hoch. Aber die Landschaft rund um den auf 802 Meter Höhe liegenden Walchensee ist auch atemberaubend. Die höheren Gipfel sind noch schneebedeckt, was einen herrlichen Kontrast zum Blau des Himmels und dem frisch spriesenden Grün am Boden ist. Nach Walchensee hab ich leider die Abzweigung zum Seeufer übersehen und unnötigerweise einen kleinen Berg erklommen. Ich hätte auch weiterfahren können bis zur Mautstraße, hab mich aber nach dieser zusätzlichen Trainingseinheit entschlossen umzukehren und die Talfahrt bei 45 km/h zu geniesen. Nun hatte ich den Uferweg gefunden und jetzt begann die Genusstour. Immer entlang dem Seeufer auf asphaltierten Wegen kommt man so richtig ins schwärmen. Die frische Waldluft füllt einem die Lungen und der Blick schweift über die Weite des Sees. Dank der guten Winde, ich hatte sie zwar immer gegen an, waren auch einige Surfer und Kiter am See unterwegs.

In Niederach, nach mehr als zwei Drittel des Weges, biegt man links auf einen geschotterten Weg ab, um entlang des Ufers zurück nach Urfeld zu kommen. Jetzt wurde es langsam Zeit für eine ausgiebige Rast. Ich hatte einen schönen Wiesenplatz am Ufer gefunden. Das Gras fühlte sich an wie ein Teppich. Nachdem ich meine mitgebrachte Brotzeit verzehrt und auch etwas getrunken hatte, legte ich mich zu einem kleinen Nickerchen hin. Nach fast einer Stunde machte ich mich gut ausgeruht auf die letzte Etappe meiner Runde zurück nach Urfeld.

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