Lainzer Tiergarten

Meine Tour begann heute mit dem Besuch der Gräber meiner Mutter und meiner Großeltern am Heiligenstädter- und Hietzinger Friedhof. Kerzen aufstellen, schauen ob alles in Ordnung ist und in Gedanken an den Gräbern verweilen. Eine Zeit der Stille und Besinnung.

_DSC7688Danach machte ich mich auf zum Lainzer Tor des Lainzer Tiergartens am Ende der Hermesstraße. Der Lainzer Tiergarten ist ein faszinierendes Naherholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung mit großem Wildreichtum. Er wird von der Magistratsabteilung 49 – Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien verwaltet und betreut. Er hat eine lange Geschichte. Zuerst kaufte Kaiser Ferdinand I. den Auhof und ließ das Gebiet 1561 umzäunen um es zum kaiserlichen Jagdrevier zu machen. Unter Kaiser Joseph II. wurde anstelle des Holzzauns von 1782 bis 1787 eine Mauer gebaut, welche ein viel größeres Gebiet umfasste. Mit der Errichtung der 24,2 km langen Steinmauer wurde Baumeister Philipp Schlucker beauftragt. Reste der Mauer sind noch heute neben dem Pulverstampftor erhalten. Hier grast das Wild vor der Hermesvilla im Hintergrund:

_DSC7690Mein Ziel war das Rohrhaus ziemlich in der Mitte des Tiergartens, mit dem mich viele Erinnerungen verbinden. Ich wählte den Waldweg der zwar ganz schön steile Stücke beinhaltet, aber dafür auch kürzer als der Straßenweg ist. Unterwegs plauderte ich mit einem Mann der mit Holzarbeiten beschäftigt war. Er erzählte mir das er das als Hobby betreibe und mit dem Holz, das er zu ordentlichen Stapeln aufschichtete, im Winter seinen Ofen befeuere. Er erzählte mir auch dass das Rohrhaus renoviert wurde und einen neuen Pächter habe. Interessiert machte ich mich auf den weiteren Weg. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Haus erstrahlt in neuem Glanz, die Bedienung ist freundlich, das Essen kommt flott, schmeckt gut und auch die Preise sind in Ordnung.

_DSC7695Nachdem ich mein Essen an einem schönen Sonnenplatz eingenommen hatte, machte ich mich wieder an den Abstieg. Als ich am Auto ankam war ich schon ziemlich geschafft, aber es  war ein Tag von dem man noch länger zehren kann.

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