Frauenhospiz der Genossenschaftskrankenkassen

Das ist mein Geburtshaus im 19. Wiener Gemeindebezirk. Das Haus hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Das zwischen 1908 und 1910 nach Plänen von Victor Postelberg erbaute Gebäude wurde am 4. Oktober 1909 als Frauenhospiz der Genossenschaftskrankenkassen eröffnet. Es war das erste von einer Krankenkasse in Wien errichtete Spital. Es leitete vor allem bei den Arbeiterfrauen die Wende weg von der bisher üblichen Hausgeburt unter mangelhaften hygienischen Bedingungen hin zur Entbindung in einem Krankenhaus ein.

Um 1930 erblickten rund 25 Prozent aller in Wien geborenen Kinder hier das Licht der Welt. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde das Frauenhospiz erst als Gebärklinik für Privilegierte und später als Lazarett genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte das Frauenhospiz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden.

Diesem Umstand ist es zu verdanken das ich am 24. Juni eines schönen Jahres hier das Licht der Welt erblickte. Es freut mich ganz besonders das dieses Haus, zwar heute anders genutzt, noch in einem so gepflegten Zustand erhalten ist.

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