Die Tage in Nashville

Da wir schon letztes Jahr hier in Nashville waren, möchte ich hier auf die entsprechenden Artikel verweisen:

Neu eröffnet wurde das Johnny Cash Museum in Nashville. Eine sehr sehenswerte Ausstellung die wir gestern besucht haben. Nachdem ich mich am Vormittag dem Konsumrausch in der Opry Mill hingegeben habe, war ich zwar schon einigermaßen müde, habe den Besuch aber trotzdem sehr genossen.

Heute stand wieder die Besichtigung eines alten Anwesens auf dem Programm. Dieses Herrenhaus wurde 18hundertnochwas von John Harding errichtet, dessen Reichtum auf der Zucht von Pferden beruht. Das Schicksal hat es mit der Familie Harding-Jackson trotz des vielen Geldes nicht gut gemeint – der Vormund des letzten Überlebenden William, einem Kind von zwei Jahren, hat nach und nach die Ländereien und schließlich auch das Anwesen verschachert.

Seit 1953 ist das, was von Belle Meade noch übrig ist, als Zeugnis der amerikanischen Geschichte im Besitz des Staates Tennessee. Den Besuchern werden die großzügigen und prachtvoll eingerichteten Räume des Hauses von historisch gekleideten Führern gezeigt und erläutert. Die Besitzerfamilie war sehr fortschrittlich und konnte schon früh die Annehmlichkeiten einer Warmwasserversorgung genießen. Außerhalb des Hauses gibt es verschiedene Gebäude, die zum Betrieb einer Plantage dazugehörten: Schlachthaus und Molkerei, Unterkünfte für die Sklaven und späteren Angestellten, ein Mausoleum für die Verblichenen und noch einiges mehr. Im Kutschenhaus sind die Fahrzeuge der Zeit ausgestellt, und auch wenn sie allesamt recht edel aussehen: Bequem war die Fahrt damit wohl nicht.

Nach der Abschaffung der Sklaverei ist die Mehrheit der 136 Sklaven als Angestellte auf Belle Meade geblieben.

_DSC6619-s
Abends gingen wir in die Grand Ole Opry. Letztes Jahr waren wir schon mal da und konnten Allan Jackson bewundern. Vor dem Gebäude kamen wir  mit einem netten Mann ins Gespräch. Wir erzählten ihm von unserem letztjährigen Besuch, als die Opry Mill gerade wiedereröffnet wurde nach der Flutkatastrophe von 2010 und das wir uns das Gratiskonzert zur Wiedereröffnung mit Josh Turner ansahen. Er erkundigte sich über unseren Aufenthalt und vieles andere. Zu unserem Erstaunen stellten wir während des Konzertes fest das er einer der Leute war, die durch das Programm des heutigen Abends führten.

Dieser Beitrag wurde unter Amerika veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.