Architektur Rundfahrt

Für den heutigen Samstag hatten wir eine Rundfahrt per Bus mit Erklärung der Highlights der Chicagoer Architektur gebucht. Start war um 09:30 Uhr, was für uns bedeutete das wir um 08:00 Uhr aus dem Hotel mussten. Im Urlaub nicht ganz einfach. Die Tour war ganz interessant. Leider konnte man aus dem Bus von den Gebäuden nur den untersten Teil sehen, beim Besuch des Robie – Hauses von Frank Lloyd Wright war fotografieren verboten und das Programm insgesamt ziemlich gedrängt, obwohl die Fahrt fast vier Stunden dauerte. Vom Platz der Sternwarte und des Shedd Aquariums konnte ich wenigstens ein schönes Panorama der Skyline von Chicago machen.chicago_skyline

route66Ich habe aber noch ein paar nette Kleinigkeiten entdeckt. So den original Startpunkt der Route 66, die ja leider nicht mehr durchgehend existiert. Bobby Troups Song “Get your kick on route 66” ist wohl vielen bekannt. Er besingt die legendäre transkontinentale Straßenverbindung zwischen Chicago und Los Angeles über St. Louis, Oklahoma, Amarillo, Albuquerque und Flagstaff. 1926 als US Highway 66 eingeweiht verband sie acht Bundesstaaten (Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona, Kalifornien).

Ganz nett finde ich auch den Knopf zum Einschalten der an der Decke montierten Heizung in der Zughaltestelle. Funktioniert aber nur in der kalten Jahreszeit!heat_knobNach der Veranstaltung plagte uns schon mächtig der Hunger und wir folgten der Empfehlung eines Amerikaners, mit dem wir uns längere Zeit auf der Fahrt nach Downtown unterhalten hatten. Ein Pizzalokal, gegründet und geführt von Italienern an der Ecke Pulaski und 84th St. So verließen wir die Orange Line an der Pulaski und nahmen den Bus 53A Richtung Süden. Die Fahrgäste im Bus sowie die Menschen auf der Strasse ließen in uns Zweifel hochkommen, ob wir das Richtige taten und ob wir hier wieder heil rauskommen würden. Ich denke, es ist halb so wild, so lange es nicht Nacht ist. Die Gegend besserte sich auch wieder, als wir uns der 84ten näherten. Wir hatten das Lokal schnell gefunden. Es war einfach, ich denke, dass seit der Gründung vor vielen Jahren kaum etwas verändert wurde, aber es war gut besucht. Die Bedienung war außerordentlich nett und die kleine Pizza mit einem Durchmesser  von 34 cm für unsere Mägen trotz Hunger nicht zu bewältigen. Die Pizza schmeckte sehr gut, und wir nahmen den Rest, den wir nicht mehr bewältigten, mit nach Hause. Es war ein schöner, anstrengender und teilweise aufregender letzter Tag in Chicago, denn Morgen geht es weiter Richtung Süden.

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