Die ersten Erkundungen

Heute Morgen saß ich zwei Stunden am Rechner und recherchierte, was man denn so alles unternehmen kann. Ich fand für heute, Sonntag, zwei Highlights, auf die ich mich sehr freute. Das erste war die Besichtigung des Willis Tower (bis Juli 2009 Sears Tower), ein 442,3 Meter hohes Hochhaus, mit Antennen ist es sogar 527,3 Meter hoch, mit insgesamt 108 Stockwerken. _DSC6387-sAlso erstmal wieder in den Shuttlebus zum Flughafen Midway und anschließend mit der Orange Line zur Loop nach Downtown. Die Loop führt die Züge einmal im Kreis durch die Innenstadt. Auf Stelzen gebaut, rattert die Bahn mit unglaublichem Lärm zwischen den Häusern durch Chicago. Darunter fahren die Autos und spazieren die Fußgänger.

_DSC6391-sWir stiegen in der Nähe des Sears Towers aus und gerieten zuerst gleích in den Bank of America Marathon. Ein richtiges Volksfest. Wir sahen zwar nur das Ende des Feldes, die Läufer wurden aber bejubelt, als wenn sie die ersten wären. Manche, schon schwer gezeichnet, wurden von ihren Freunden und Verwandten, die an der Strecke warteten, angefeuert. Manche Läufer kamen zu ihren Fans am Streckenrand, wo sie umarmt und geküsst wurden, um sich im Anschluss wieder auf den Weg zu machen.

Wir verließen die Strecke und gingen zum Eingang des Towers. Nachdem wir eine Sicherheitskontrolle über uns ergehen ließen und uns nach kurzer Wartezeit einen Film über das Gebäude angeschaut hatten, ging es endlich zu einem der Aufzüge, der uns mit unglaublicher Geschwindigkeit (1,200 feet pro Minute) in das 103. Stockwerk beförderte. Die Aussicht von dieser Höhe ist unbeschreiblich. Aber es gibt noch eine Steigerung, die Ledge. Das sind vollkommen aus Glas gebaute Kästen, in denen man aus dem Gebäude heraustritt und praktisch im Freien steht. Diesen Schritt zu tun und dann noch einen Blick nach unten zu riskieren, kostet schon einige Überwindung.

chicago-north

Nach diesem Erlebnis und einer Pause bei Panera Bread, ging es zu unserem zweiten Highlight dieses Tages – einer Bootstour auf den Flüssen Chicagos mit sachkundiger Erklärung der umgebenden Architektur. Die Bootsfahrt startete um 17 Uhr. Es war sehr beeindruckend, Chicago aus dieser Perspektive zu erleben, leider wurde es durch die fortgeschrittene Uhrzeit an Deck etwas kühl, was aber das schöne Erlebnis nicht beeinträchtigte.

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