Donaudurchbruch bei Weltenburg

_DSC5796Wir waren schon vor zwei Wochen hier, als wir die Befreiungshalle hoch über Kelheim besucht haben. Was wir an jenem Sonntag nicht gemacht hatten, war eine Fahrt mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch von Weltenburg nach Kelheim. Das wollten wir heute nachholen. Schon die Anreise aus der Oberpfalz war spannend. Wir hatten zwei Navis dabei und verwendeten, da das festinstallierte Gerät bei den Ansagen immer die Musik unterbricht, das mobile Garmin. Dieses führte uns zu der Fähre gegenüber des Klosters Weltenburg, die auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend für das Übersetzen mit dem Auto aussah. – Das kommt davon, wenn man bei der Routenplanung Fähren nicht ausschließt. Aber egal, nun standen wir dort und hatten mit dem Gewicht des Autos genau das, was die Fähre als Einzellast aufnehmen durfte. Mutig aufgefahren und nachdem der Fährmann alle Passagiere abkassiert hatte, brachte er uns sicher ans andere Ufer. Ein schönes kleines Abenteuer gleich zu Beginn des Ausflugs.

Als wir das Auto am Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir Richtung Kloster Weltenburg zur Anlegestelle der Schifffahrt. Wir hatten Glück, denn das nächste Schiff legte in wenigen Minuten ab. Am Montag war nicht allzu viel Betrieb und wir bekamen einen schönen Platz an Deck. Die Fahrt durch den Durchbruch ist beeindruckend. An der schmalsten Stelle ist die Donau hier bis zu 20 m tief. Aber diese Fahrrinne ist ziemlich eng und die Schiffe müssen genau navigieren. Nachdem in Kelheim die meisten Fahrgäste ausgestiegen und einige andere zugestiegen waren, fuhren wir nach wenigen Minuten wieder zurück zum Kloster Weltenburg. So hatten wir das Erlebnis zweimal.

Wieder im Kloster angekommen, setzten wir uns in den schattigen Biergarten. Wir waren hungrig und vor allem sehr durstig. Sabine bestellte sich einen Salat mit Pfifferlingen, ich wählte ein Backhuhn. Dazu tranken wir Wasser, Radler und das dunkle Klosterbier, das ausgesprochen süffig ist. Ich gönnte mir davon noch ein zweites, nachdem sich Sabine bereit erklärt hatte, den restlichen Heimweg zu fahren.

Bevor es zurück nach Hause ging, besichtigten wir noch die Klosterkirche. Diese wurde von den Brüdern Asam im prächtigen Rokokostil  gebaut. Als wir das Hauptschiff betraten, begann ein Besucherpaar mit einem beeindruckenden Gesang den Herrn zu preisen. Dieses außergewöhnliche Ereignissen genossen wir in der Kühle der Kirche,  bevor wir uns auf den Weg zu unserem Auto machten.

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