Auf geht’s in die Oberpfalz!

kuemmelbauernGenau an diesem Wochenende vor einem Jahr waren wir bei den Kümmelbauern in der Oberpfalz. Damals bin ich mit dem Traktor gefahren und habe unseren Freunden beim Einbringen des Hafers geholfen. Drei Tage später erlitt ich meinen Schlaganfall. Heuer saß ich wieder auf dem  Traktor, allerdings als Beifahrer. Es war schon eine Herausforderung,  in den Führerstand hoch zu klettern. Auch das Sitzen auf dem schmalen Beifahrersitz war nicht ganz einfach. Aber es war ein gutes Training und ich habe mich gefreut, all das zu schaffen.

Leider konnte ich dieses Mal nur wenig helfen und so blieb mir, die elektrischen Schalter für die Förderschnecken der Getreidereinigung zu bedienen. Das war nicht viel, aber ich freue mich, doch ein bisschen mitgeholfen zu haben. Sabine kümmerte sich um die Johannisbeer-Sträucher und um Malvina, eines der Alpaka-Fohlen, das alle vier Stunden auf sein Fläschchen wartet. Von den drei Nachwuchs-Alpakas ist aber nur dieses eine ein Flaschenbaby.

An den Abenden haben wir gegrillt und nach dem Essen noch die herrlich ruhige Umgebung genossen. Es ist schon ein schönes Fleckchen Erde hier. Am Sonntag, am späten Nachmittag, gab es allerdings ein ordentliches Unwetter. Anja kam mit ihrer Getreideernte gerade noch rechtzeitig in die Scheune, bevor es losging. Es war als würde die Welt untergehen. Roman kam etwas später im heftigen Regen mit dem Mähdrescher an. Dieser musste auch noch in die Scheune verfrachtet werden. Wir hatten sicherheitshalber auch noch alle Autos in der Scheune untergebracht, weil wir mit Hagel rechneten.

So schnell das Unwetter gekommen war, so schnell war es auch wieder vorbei. Am späten Abend schien wieder die Sonne und die Temperatur war angenehm frisch, aber immer noch sommerlich warm. Nach dem Abendessen mit viel Nudeln und Gemüse, das wir im Haus zu uns nahmen, fuhren wir noch auf ein Eis in den nächstgrößeren Ort.

Später ließen wir den Abend bei einem guten Glas Rotein gemütlich ausklingen. Das Wochenende war leider wieder viel zu schnell vorbei und am nächsten Tag stand der Donau-Durchbruch und Kloster Weltenburg auf unserem Plan.

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