Verlegung (13.08.12)

Heute werde ich auf die neurologische Normalstation verlegt. Ich bekomme einen Rollstuhl und düse damit im Zimmer hin und her. Ein tolles Gefühl von ein klein wenig Selbständigkeit. Außerdem habe ich heute zum ersten Mal mit Unterstützung der beiden Krankengymnastinnen auf meinen eigenen Beinen gestanden. Es ist alles noch sehr, sehr wacklig, aber immerhin. Ich kann das Knie schon Durchdrücken im Stehen. Das geht aber nur kurze Zeit, dann bin ich erschöpft. Wir machen noch ein paar Übungen mit meinem Arm. Den Rest des Tages verbringe ich mit Lesen. Seit ich die Schlaftabletten nicht mehr nehme, schlafe ich auch wieder ganz gut. Die Ärzte versuchen immer noch, meinen Blutdruck einzustellen. Ich war schon beim Ultraschall für das Herz und die Nieren, es ist aber alles in Ordnung. Bloß mein Blutdruck ist immer wieder über 200, ist schon ganz schön viel. Nein, nicht schön viel, sondern einfach viel zu viel.

Am Nachmittag fragt Krankenschwestern-Schülerin Steffi, sie ist am Ende ihres zweiten Ausbildungsjahres, ob ich wohl morgen ihr Prüfungspatient sein möchte. Ohne lange zu überlegen stimme ich zu, für mich ist das eine sinnvolle Beschäftigung und für sie eine Hilfe. Wir besprechen alles für die Prüfung, die Steffi am nächsten Tag um 8 Uhr zu absolvieren hat.

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