Vizcaya Museum and Gardens (02.06.12)

Unser heutiges Hauptziel war Vizcaya Museum and Gardens.

Diese Villa war von Weihnachten 1916 bis zum seinem Tod im Jahr 1925 der Winterwohnsitz des amerikanischen Industriellen James Deering. Er hatte sich für diese Bucht wegen des milden Winterwetters in Florida entschieden und um in der Nähe seines Vaters zu sein, der sich in Coconut Grove niedergelassen hatte. Zu der Zeit, als Vizcaya gebaut wurde, hatte Miami ungefähr 10.000 Einwohner. Am Bau der Villa waren etwa 1000 Arbeiter aus der Karibik und aus Europa beteiligt. Außer dem Haus und den Gärten gab es auch noch eine Farm, Vieh und andere dazu notwendige Dinge.

Das Landhaus wurde im Stil eines italienisches Gutes errichtet und sollte so aussehen als ob es 400 Jahre hier steht und durch eine Familie über die Generationen erhalten und gepflegt wurde. Es hat 34 dekorierte Zimmer mit antiker Einrichtung und Kunstgegenständen aus dem 15. bis 19 Jahrhundert.

Nach unserer Tour durch das Vizcaya sind wir nach Key Biscayne gefahren und haben den alten Leuchtturm besucht. Auf unserem anschließenden Spaziergang durch den „No Name Harbour“ auf Key Biscayne, der früher Piraten und Schmugglern als Unterschlupf diente, konnten wir einen Motorbootbesitzer bestaunen, die goldenen Rolex an der einen Hand, ein Whiskey-Glas in der anderen und dazu noch eine fette dicke Zigarre rauchend der auf einer Schwimmnudel neben seinem Boot schwamm. Hier rennen bzw. schwimmen echt schon Typen rum…

Auf unserer anschließenden Fahrt nach Downtown Miami bewunderten wir die Skyline von Miami und stellten fest, wie gepflegt sich die Stadt in dieser Ecke präsentiert. Ich weiß, dass es nicht überall in Miami so schön ist, wir haben auch Menschen gesehen, die in Hauseinfahrten geschlafen haben. In Downtown angekommen, habe ich den Parkplatz am Hafen angesteuert, auf dem wir schon bei unserem letzten Besuch das Auto abstellen konnten. Gerade fuhr ein Auto weg und so wurde ein Platz auf dem ausgebuchten Gelände für uns frei. Neben uns stand ein Auto, allerdings schon im gesperrten Bereich und ein Officer schrieb auch gerade schon einen Strafzettel. Vorsichtshalber haben wir ihn gefragt, ob wir hier parken dürfen und er meinte: „If you buy a ticket…“. Als wir das erledigt hatten und unser Ticket ins Auto legten, kam auch schon der Abschleppwagen für das Auto neben uns. Keine 10 Minuten, die fackeln hier wirklich nicht lange.

Wir sind dann am Strand entlanggegangen, über die Shopping Mall, Musikband in der Mitte, Hard Rock Cafe, Ausflugsdampfer. Naja, das volle Touristenprogramm. Aber man muß es halt auch mal gesehen haben. Die Jungs wollten aber gar nicht so lange bleiben wie ich angenommen hatte und so sind wir gegen sieben Uhr wieder in unserem Hotel gewesen.

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