nach Asheville (02.05.12)

Mit einem letzten Blick auf die Sanddünen von Jockey’s Ridge zu unserer rechten Seite haben wir heute morgen um 07:15 Uhr die Outer Banks Richtung Festland verlassen. Nachdem wir Roanoke Island überquert hatten, erwarteten uns auf dem Festland saftige, grüne Swamps. Der Highway läuft entlang einiger kleiner Gewässer und wird immer wieder von schönen blühenden Mohnblumen gesäumt. Allmählich wich das Sumpfland riesigen landwirtschaftlichen Flächen. Die Felder haben hier eine unglaubliche Größe. Wenn ich mir die Felder bei uns daheim vorstelle, wirken diese hier auf mich wie aus dem Spielzeugland.

Weiter ging es Richtung Westen. Wir hatten uns vorgenommen, bis Asheville zu fahren – das sind 430 Meilen und damit nicht ganz die Entfernung von München nach Hamburg.

Frühstück nahmen wir unterwegs in einem IHOP ein. Wir hatten uns Pancake mit Blaubeeren ausgesucht. Leider war das, was wir bekommen hatten, zwar das, was wir bestellt, aber nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Das Gericht war mit Ei und die Pfannkuchen mit Blaubeeren leicht salzig. Da wir etwas verstört dreinblickten, fragte uns die Kellnerin, ob etwas nicht in Ordnung sei. Leicht betreten erklärten wir es. Daraufhin kam noch der Chefkoch, um unsere Wünsche zu erkunden, woraufhin wir das bekamen, was wir uns wünschten. Das alles, obwohl wir schon von unserem Gericht gegessen hatten. Noch dazu ohne Aufpreis, nur mit der Bemerkung: „No, problem“.

Auf unserem Weg nach Ashville mußten wir einen Rastplatz aufsuchen. Ich war wieder einmal total erstaunt über die Rastplätze hier in Amerika. So sauber ist es nicht einmal bei uns daheim im Wohnzimmer. Das alles natürlich gratis!

Da wir nicht genau wußten, wohin wir in den Smokey Mountains wollten, sind wir in einen kleinen Ort, Valdese, neben der Autobahn gefahren. Dieser lockte uns mit einem Schild „Tourist info“. Die Info war gleichzeitig ein kleiner Laden für selbstgemachte Sachen der Bewohner des Ortes. Außer der älteren Dame hinter dem Tresen waren noch zwei Einwohner da. Wir wurden gleich in ein Gespräch verwickelt, alles wurde uns gezeigt, sogar Fotos aus der Zeitung von deutschstämmigen Einwohnern. Sehr nett alles, leider mußten wir uns dann aber wegen akutem Zeitmangel verabschieden.

Nachdem wir noch einmal Futter in den Tank unseres Jeeps gefüllt hatten und bei „The Ingles Advantage“ unsere Lebensmittelvorräte ergänzten, bezogen wir ein Zimmer im Days Inn in Asheville.

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