Christkindlmarkt auf der Fraueninsel

Vorweg eine Frage: „Was ist der Unterschied zwischen einem Handyakku und einem Fotoakku, wenn sie einer Frau gehören?“  Keiner, beide sind leer.

Deshalb gibt es auch keine Bilder von dem Ausflug auf die Fraueninsel. Besonders gut finde ich wieder mal die öffentlichen Verkehrsmittel. Damit man am Weihnachtsmarkt was trinken kann, wählten wir für den heutigen Ausflug öffentliche Verkehrsmittel – Bayern-Ticket nennt sich das scheinbar kostengünstige Angebot, in diesem Fall doch wohl eher billig, weil von minderer Qualität. Der Regio nach Salzburg war so voll, dass wir bis Rosenheim nur zwei Stehplätze gefunden hatten. Dass wir bis Prien am Chiemsee dann noch zehn Minuten sitzen konnten, hat auch nichts mehr gerettet. Echt geil, fast eine Stunde im vollkommen überfüllten Zug zu stehen. Dann zu Fuß eine halbe Stunde zum See und weiter mit der Chiemsee-Schiffahrt, mit Ermäßigung von fetten 60 Cent pro Person, weil wir das Bayern-Ticket vorweisen konnten, zur Fraueninsel. Der Wettergott hatte Erbarmen mit uns, es war nicht kalt. Es war windstill und hin und wieder sahen wir sogar die Sonne.

Die Stände waren über die ganze Insel verteilt. Das Angebot war natürlich wie üblich auf Weihnachtsmärkten. Von selbstgestrickten Wollsocken über Keramik und Schmuck war das Angebot gestreut. Wir haben bei einer Portion Brot mit Schmand und Speckwürfeln, bei Glühwein und Flammkuchen,  Maronen und Fisch- bzw.  Bratwurst-Semmel zugeschlagen. Dem Rest des Angebotes konnten wir leicht wiederstehen.

Die Rückfahrt mit der Chiemsee-Schiffahrt war nicht schlecht. Kaum eine halbe Stunde angestanden, kam auch schon ein Schiff. Die Schiffe fuhren nicht mehr nach Fahrplan – ich glaube, die haben alles eingesetzt, was sie hatten, um die Menschenmassen zu transportieren. War aber nicht schlecht. Dann wieder zurück zum Bahnhof – und man wird es nicht glauben, ich habe den Regio noch wegfahren gesehen! Aber das macht dem tapferen Wanderer ja nichts aus. Er setzt sich in das nächstgelegene Cafe und wartet die Stunde, bis der nächste Regio fährt. Die Zeche schlagen wir halt auf die Kosten des Bayern-Tickets drauf. Besoffen war ich immer noch nicht, nicht einmal angeheitert, hätte also auch mit dem Auto fahren können. Im Zug haben wir die wohl letzten beiden Plätze ergattert. So war die Heimfahrt dann doch noch einigermaßen komfortabel.

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Eine Antwort zu Christkindlmarkt auf der Fraueninsel

  1. M. schreibt:

    „Was ist der Unterschied zwischen einem Handyakku und einem Fotoakku, wenn sie einer Frau gehören?“ Keiner, beide sind leer.

    He, he!!!! Das kann man aber nicht verallgemeinern. Bei mir gibt es NIE leere Akkus, ehrlich. Schwör und Finger heb.

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