In den Trauchgauer Bergen (31.08.11)

Da die Wettervorhersagen für Donnerstag schon wieder ziemlich schlecht waren, entschieden wir uns die geplante Wanderung auf Mittwoch vorzuverlegen. Sie sollte wegen der zu fahrenden Entfernung südlich des Ammersees sein. Was bot sich da an? Natürlich etwas im Pfaffenwinkel. Es gibt eine Wandertour in den Trauchgauer Bergen, beschrieben auf der Internetseite von „Planet Outdoor“.

Der Weg beginnt in Unternogg, nach dem Forsthaus Unternogg, in dem auch schon der Märchenkönig Ludwig II übernachtet hat, am Parkplatz neben der Brücke über die Halbammer. Die Wanderung führt über die Saulochhütte und die Lehnbachhütte weiter zu den schwer zu erahnenden Fundamenten der ehemaligen Anwurfhütte

bis zur Spitze des Niederbleick. Der Gipfel (1589 m) ist vollkommen freistehend und bietet eine unglaubliche Aussicht in alle Richtungen. Die weitere Wanderung zum Hohen Bleick lohnt sich nicht, da dort die Sicht durch Bäume verstellt ist.

Blick nach NordenZurück geht es dann wieder über die Reste der Anwurfhütte, von wo aus man über gut ausgebaute Forstwege zurück nach Unternogg gelangt. Zwischenzeitlich ist noch mal ein kleiner Anstieg zu bewältigen, der aber nicht schlimm ist. Mit mehreren kleineren Pausen waren wir insgesamt gut sechs Stunden unterwegs. Man kann diese Tour sicher in kürzerer Zeit erlaufen. Was ich als sehr angenehm empfand: Es war wirklich einsam. Wir sind drei, vier Mal anderen Wanderern begegnet, ganz selten einem Mountainbiker.

Dies war übrigens die erste Wanderung mit meinen über 10 Jahre alten LOWA-Wanderschuhen nach der Reparatur durch die Herstellerfirma. Auf der letzten Wanderung hatte sich die Sohle verabschiedet, nachdem diese Schuhe mich viele Kilometer querfeldein und über Stock und Stein getragen haben. Der Haus- und Hofschuster war ehrlich und gab zu, dass er eine Reparatur nicht in angemessener Qualität durchführen könne. Neue Sohle rauf, ja, das sei kein Problem, aber der Schuh sei dann nicht mehr der, den ich kenne. Sein Hinweis, die Stiefel an den Hersteller zur Reparatur zu geben, war Gold wert. Eingeschickt von der Münchener Globetrotter-Filiale hat mich die Erneuerung der Sohle 60 Euro inkl. Porto, neuer Einlegesohlen und Schnürsenkel gekostet. Nach vier Wochen waren sie zurück, sehen nun fast wieder aus wie neu und ich bin sehr froh, dass ich mir den Erwerb und das Einlaufen neuer Schuhe ersparen kann.

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