Was nehme ich alles mit?

Am Samstag, den 23.07.2011 um 06:10 Uhr startet mein Flieger nach Palma de Mallorca. Bin ich aufgeregt? Nein. Oder doch? Eigentlich ist es nichts Neues für mich. Die Koffer packen und ein paar Wochen segeln gehen. Habe ich ja schon oft gemacht und trotzdem packt mich immer wieder das Reisefieber. Ich finde es auch schön, ein bißchen aufgeregt zu sein. Wie vor jeder größeren Reise. Was wäre es ohne ein bißchen Aufregung?

Die Schiffe, mit denen ich segeln werde, kenne ich. Mit einem der beiden bin ich 2007 schon mal gesegelt, das andere, eine Bavaria 42, kenne ich von anderen Törns. Das heißt, ich bin mit dem Schiffstyp schon gesegelt, das spezielle Schiff kenne ich nicht. Das Spannende ist aber die Crew, das Wetter und wo die Törns hingehen werden. Die Ziele und ob wir viel segeln oder viel in Buchten ankern und baden, entscheiden wir gemeinsam. Mir ist es natürlich lieber, wenn wir viel segeln, aber gegen Baden und Faulenzen habe ich auch nicht wirklich was. Drei verschiedene Crews in drei Wochen. Das macht das ganze abwechslungsreich. Jede Woche mit mir vollkommen unbekannten Menschen eine Gemeinschaft zu bilden, zu segeln und eine schöne Zeit zusammen zu verbringen.

Im Moment stehe ich aber vor einer halb gepackten Segeltasche und denke darüber nach, was da noch alles rein soll. Ich nehme normalerweise viel zu viel mit. Man braucht ja unbedingt das und dann noch dieses, am Ende stelle ich dann fest, dass ich das meiste nicht gebraucht hätte. Deswegen habe ich eine Liste geschrieben, was ich alles einpacke. Und es gibt einen Zettel, auf dem am Ende der Reise stehen wird, was ich vergessen habe und was ich nicht gebraucht habe. So komme ich zu einer optimalen Packliste für das nächste Mal.

Morgen gehe ich noch zum Schulabschlußfest von meine jüngeren Sohn. Das ist dann auch der Tag, an dem wir uns das letzte Mal sehen, bevor er für ein Jahr nach Amerika geht. Schniff…

Ich werde von meinen Törns berichten, mit Text und Bildern, kann aber sein, dass es länger dauert, da ich nicht weiß, wann und wo ich zu einem Internetanschluß komme. Im schlimmsten Fall schleiche ich mich, mein Notebook unter den Arm geklemmt, aus dem Hafen in die nächstgelegene Hotel-Lobby, um dort das WLAN zu entern.

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