Wanderung zum Pürschling (03.07.11)

Sonntag 06:30 Uhr höre ich im Halbschlaf Stimmen: „Schau mal! Auf der LOWA Internetseite. Tour Nummer 10, ist doch nicht schlecht, wollen wir das machen?“

Wie bitte? Wann? Wohin? Wovon sprichst du? Höre ich Stimmen? Ahh… und wie spät ist es überhaupt?

Naja, den Rest des Dialogs schreibe ich jetzt nicht mehr auf, war einfach nicht meine Uhrzeit. Das Ergebnis des Ganzen war aber eine meiner schönsten Wanderungen. Startpunkt war Schloß Linderhof. Wir fuhren auf der Garmischer Autobahn und nach dem Autobahnende in Eschenlohe dann in Oberau rechts Richtung Ettal. Man muß dann auf den Parkplatz (2,50 € pro Tag) beim Schloß Linderhof fahren. Da darf man sich nicht schrecken lassen durch die Touristenmassen, das wird, sobald es auf dem Weg nach oben geht, schlagartig weniger. Zuerst wandert man auf einem breiten Weg, dem ehemaligen
königlichen Reitweg, bei mäßiger Steigung Richtung Brunnenkopfhaus. Kurz davor, man sieht die Hütte bereits, zweigt der Weg scharf nach rechts ab.

Jetzt kommt der schönste Teil der Wanderung. Auf dem Höhenweg in leichtem Auf und Ab durch die Südhänge von Dreisäulerkopf und Hennenkopf (1768 m) geht es Richtung Pürschling. Der Weg ist schmal, aber die Aussicht atemberaubend. Ein kurzes Stück des Pfades führt direkt über den Kamm, von wo aus wir trotz des diesigen Wetters den Ammersee, Hohenpeißenberg und die Telekommunikationsanlagen in Raisting sehen konnten. Richtung Süden war die Zugspitze wieder einmal in Wolken.  Man konnte überall frischen Schnee von den Unwettern der letzten Tage sehen. Wir nutzten diese Stelle mit dem schönen Panorama für eine Brotzeit. Dann ging es weiter, bis wir das August-Schuster-Haus (1564 m) in Sichtweite hatten. Die Hütte ist phantastisch gelegen, und wir werden hier sicher nochmal herwandern, dann aber wahrscheinlich von Unterammergau aus. Da es schon spät war, kehrten wir um und nahmen den Weg zurück nach Linderhof. Er war durch die starken Regenfälle der letzten Tage beschwerlich, da alles sehr rutschig war. Wir brauchten für die Wanderung insgesamt (bedingt auch durch den schwierigen Rückweg) 6 Stunden. Aber ich kann nur sagen: „Es hat sich gelohnt!“.

Wen die Beschreibung der Wanderung interessiert, hier ist der Link zur LOWA Seite: Route_10

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