das war’s dann

That’s it, das ist der Titel meines Blogs.

Und gestern (22.06.11) war es dann auch wirklich soweit, mein letzter Tag im Büro.

War ein bißchen ein Gemisch aus verschiedenen Gefühlen. Natürlich große Freude, ab jetzt kann ich jeden Tag machen, was ich will, auf der anderen Seite ist es schon ein bißchen komisch, wenn man daran denkt, dass das nie wieder kommt.

Wie habe ich nun Tag eins danach verbracht?

Geplant war eine Wanderung auf die Reintalangerhütte mit Übernachtung und morgen weiter auf die Zugspitze mit Übernachtung im Münchner Haus. Doch die Wettervorhersage zerstörte die schönen Pläne. Starkregen den ganzen Tag, vorhergesagt mit einer Wahrscheinlichkeit von 95  %. Klar, Feiertag und Wochenende stehen an. Da es morgens aber nur stark bewölkt war, entschloß ich mich eine Tagestour zu unternehmen. Ich hatte vor einiger Zeit schon eine Tour auf die Hochrieß zusammengestellt, das könnte man doch auch bei dem Wetter riskieren. Es scheinte sogar mal kurz die Sonne, als wir uns vorsichtshalber auf einer anliegenden Alm erkundigten, ob man denn da wirklich über die Weide mit den vielen Kühen gehen könnte. Man versicherte uns lachend, das es kein Problem sei. Kurz vor der Moserboden-Alm dann mal ein kleines Gewitter mit Schauer im Wald, das ging aber schnell wieder vorbei und so setzten wir unseren Weg fort. Nach der Moserboden-Alm kam dann am Weg 216c der richtige Anstieg. Über Felsen fast in der direkten Linie hoch. Den Gipfel sah man nicht mehr, denn die Wolken  hingen immer dichter über uns. Als wir aus dem Wald kamen, begann es zu regnen –  was heißt zu regnen? Es begann zu schütten. Regenjacken umgehängt und es konnte weitergehen. Steil nach oben kamen wir an ein paar Kühen vorbei, die sich unter die vereinzelt stehenden Bäume drängten. Wir kamen noch auf 1330 m an der Seitenalm mit Gipfelkreuz vorbei, danach drehten wir um. Weit wäre es nicht mehr gewesen bis zur Hochrieß, aber mittlerweile waren auch unsere Hosen von dem ablaufendem Jackenwasser durchtränkt. Zum Abstieg wählten wir dann die Route östlich der Gondelbahn mit einem extrem steilen und rutschigem Abstieg. Am Parkplatz die nassen Jacken und Schuhe ins Auto, Heizungsgebläse auf Turbostufe eingestellt und ab ging es nach Hause. Trotz des Wetters war es eine tolle Tour, denn freiwillig setzt man sich einem sochen Erlebnis normalerweise nicht aus.

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